Hansini
Hallo,
ich hatte gestern eine Diskussion mit einem Bekannten, einem Bloch Fan. Er ist der Meinung, dass Bloch von Dominanztheorien überhaupt nix hält. Ich habe das aus den Büchern anders in Erinnerung.
Wie seht Ihr das?
Bea55
Na ja, Mech war ja auch früher jemand, der selber Dominanztheorie aufgestellt hat und heute davon Abstand nimmt.
Bloch habe ich von früher halt noch in Erinnerung als jemand, der Dominanz schon sehr oft in seinem Wortschatz fallen ließ.
Ich erinnere mich noch an eine Bücherdiskussion mit ihm im Yorkieforum.
Da ich aber vor 1 oder 2 Jahenr oder so noch seine "Ratschläge" im WDR sah ( Erschrecken des Hundes

) lese ich ihn überhaupt nicht mehr.
Ich habe auch schon gehört, das er auf seinen Wanderungen völlig andere Ratschläge gibt als in seinen Büchern. Ob es stimmt, ich weiß es nicht.
DANOS1976
In den alten Büchern schreibt er in der Tat noch von Dominanzen und vor einigen Jahren hat er das auch noch auf Seminaren vertreten.
Die Bowtal-Wölfe haben ihn jedoch eines besseren belehrt und inzwischen schimpft er das, was in der Hundeszene alles als "dominant" gilt bzw. zu gelten hat, als Schwachfug. Seine eigene, alte Meinung inklusive.... ;-)
Bea55
Gut finde ich ja, das er seine Meinung auch ändert und auch dazu steht, das er es nun anders sieht.
Für mich als Hundehalter bedeutet das aber auch, das alles in ein paar Jahren widerlegt werden kann und deshalb jede Vorgabe zunächst mal von mir in Frage gestellt wird ( wird sie aber sowieso)
akbash
Günther Bloch hat durch das Projekt in Italien seine Dominanztheorie nicht grundlegend verändert sondern relativiert.
Zitat, Quelle:
http://www.hundefarm-eifel.de/f_berichte.htm
"Fazit: Die "Macht" von Wolfseltern beruht auf Wissensvorsprung und einem ausgeprägten Sinn für Gemeinsamkeit. Die bislang in der Hundeszene oft missverständlich verwandten Begriffe Alphawolf und Dominanz sollten alleine schon deshalb zur Disposition stehen, weil sie fälschlicherweise nur den Leitrüden als Zentralfigur einer Wolfsfamilie hervorheben und somit der wichtigen Sozialfunktion des Leitweibchens nicht in gebührende Beachtung zukommt."
Danos1976/ deine Antwort stimmt in dieser Form nicht.
Lasst uns doch froh sein, dass es jemanden gibt, der sich versucht dem "domestiziert Hundischen" zu nähern und zusammen mit Udo Gansloßer (den ich als Wissenschaftler sehr schätze), eine Basis schafft, um ein Miteinander mit den "Vierbeinern" besser zu verstehen.
manurtb
akbash, ich seh das etwas anders.
Unsere Hunde leben nicht in Italien in reinen Hundegruppen und unsere Hunde sind keine Wölfe.
Wenn man sich dem domestizierten Hund in seinem dann normalen Umfeld nähern möchte, dann muss man den Hund auch dort anschauen, wo er lebt.
Diese ganzen Wolfsforscher und Hunde-in-Freiheit-Beobachter helfen da nicht weiter, sondern behindern meist, dass die Leute sich Hunden so nähern, wie sie sind: Individuell und mit Menschen ganz anders, wie mit anderen Hunden...
Würde es endlich aufhören, dass man solchen Menschen so viel Gehör schenkt, dann hätten es Hunde bei Menschen oftmals viel besser...
Bloch tu ich mir nicht an, Ganßloser habe ich mir schon angehört, allerdings muss man halt sagen: Er hat keine Hunde, kennt sich mit denen nicht aus und sollte deswegen auch nicht unbedingt etwas zur Hundehaltung sagen.
DANOS1976
| Zitat: |
Original von akbash
Danos1976/ deine Antwort stimmt in dieser Form nicht.
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Och, da sich diese Aussage auf ein persönliches Zitat seinerseits bezieht, lass ich diese einfach mal so stehen....
akbash
| Zitat: |
Original von manurtb
Diese ganzen Wolfsforscher und Hunde-in-Freiheit-Beobachter helfen da nicht weiter, sondern behindern meist, dass die Leute sich Hunden so nähern, wie sie sind: Individuell und mit Menschen ganz anders, wie mit anderen Hunden...
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Stammt nicht gerade dieses Wissen, das deiner Meinung nach behindert, von Menschen wie Bloch und Ganßloser? Alle Anfänge der Domestizierung des Hundes gingen aus Forschungsprojekten hervor. Selbst Turid Rugaas (
http://de.wikipedia.org/wiki/Turid_Rugaas) bezog sich in frühen Essays auf komplexe Verhaltunsstrukturen, die von Bloch bereits in den Früh80gern erwähnt wurden.
| Zitat: |
Original von manurtb
Würde es endlich aufhören, dass man solchen Menschen so viel Gehör schenkt, dann hätten es Hunde bei Menschen oftmals viel besser...
Bloch tu ich mir nicht an, Ganßloser habe ich mir schon angehört, allerdings muss man halt sagen: Er hat keine Hunde, kennt sich mit denen nicht aus und sollte deswegen auch nicht unbedingt etwas zur Hundehaltung sagen.
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Wenn du dir Bloch nicht antust, dann kannst du meiner Meinung nach auch nicht mitreden, sorry. Ich war bereits 8 Mal bei ihm in der Eifel, kenne ihn persönlich sehr gut und schätze seinen Umgang mit Hunden, wie auch mit Menschen bzw. mit Hundebesitzern.
Daniela Sommerfeld und Angelika Lanzerath (Team Bloch) arbeiten keine vorgefertigten "Erziehungsmuster" ab, sondern gehen auf jede Rasse individuell ein.
Udo Ganßloser ist Verhaltensforscher, der keinen eigenen Hund hat, da gebe ich dir gerne recht. Auch ihn kenne ich persönlich und sehr gut. Udo hat mir mehr über Aki beigebracht, als jeglicher Trainer, da er die Grundmuster hinterforscht und artbezogene Eigenheiten interpretiert.
Du wirst mir sicher recht geben, dass man einen Akbash nicht wie einen Schnauzer oder Dackel führen kann. Genau diese Verhaltensunterschiede legt Udo in seinen Workshops verständlich dar.
tamina
Auch kein Hallo
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Original von akbash
Du wirst mir sicher recht geben, dass man einen Akbash nicht wie einen Schnauzer oder Dackel führen kann. Genau diese Verhaltensunterschiede legt Udo in seinen Workshops verständlich dar. |
Ja klar - einen Dackel halt ich mit einem Finger - nen großen Hund eben nicht mehr.
Lernen tun sie alle erwiesenermassen gleich, zudem können sich Hunde der selben Rassen stark unterscheiden. Was hab ich also davon, wenn ich sage "Rasse X ist so und deshalb wird er auf diese Art erzogen" ???
auch kein Tschüß
Konni
| Zitat: |
Original von Hansini
Er ist der Meinung, dass Bloch von Dominanztheorien überhaupt nix hält. Ich habe das aus den Büchern anders in Erinnerung. |
Hallo,
kann doch durchaus daran liegen, dass Bloch inzwischen dazugelernt hat
Und ich finde es saugut, wenn man es zugeben kann...
akbash
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Original von tamina
Ja klar - einen Dackel halt ich mit einem Finger - |
Oh weh, Tamina! Das Dackeldasein kennst du scheinbar nicht im Entferntesten. Hattest du mal Einen?
Konni
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Original von akbash
| Zitat: |
Original von tamina
Ja klar - einen Dackel halt ich mit einem Finger - |
Oh weh, Tamina! Das Dackeldasein kennst du scheinbar nicht im Entferntesten. Hattest du mal Einen? |
Sorry, aber könnt ihr das in einem anderen Thread diskutieren?
Schließe mich gerne an, aber nicht hier
akbash
Konni, gib mir Hilfe, war erst in einem Forum aktiv. Wie kann, soll ich reagieren?
Konni
Mach einfach ein neues Thema auf....
Und kopiere deinen letzten Beitrag rein als Aufhänger.
Tamina wird sich dort schon melden.
Leinen-Freak
Sind wir jetzt im Kindergarten?
"Auch kein Hallo", "Auch kein Tschüß"??
Weia....
Auch wenn ich nicht der selben Meinung bin, kann ich doch normal Hallo und Tschüß schreiben o lass es einfach weg... aber sowas...
diala
*giggel*
Also dann musst du aber schon schreiben:
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Original von Leinen-Freak
HALLO,
Sind wir jetzt im Kindergarten?
"Auch kein Hallo", "Auch kein Tschüß"??
Weia....
Auch wenn ich nicht der selben Meinung bin, kann ich doch normal Hallo und Tschüß schreiben o lass es einfach weg... aber sowas...
Tschüss
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*wegrenn*
Sorry, OT
LG
diala
manurtb
| Zitat: |
Original von akbash
Udo Ganßloser ist Verhaltensforscher, der keinen eigenen Hund hat, da gebe ich dir gerne recht. Auch ihn kenne ich persönlich und sehr gut. Udo hat mir mehr über Aki beigebracht, als jeglicher Trainer, da er die Grundmuster hinterforscht und artbezogene Eigenheiten interpretiert.
Du wirst mir sicher recht geben, dass man einen Akbash nicht wie einen Schnauzer oder Dackel führen kann. Genau diese Verhaltensunterschiede legt Udo in seinen Workshops verständlich dar. |
Weisst Du, ich hab auch schon Herdenschützer zu Hause gehabt und keine einfachen. Was ich an ihnen sehr geschätzt habe, dass sie einem extrem viel Zeit lassen, um zu reagieren...
D.h. mein Ridgeback ist sehr vergleichbar vom Verhalten, nur schneller und heftiger... D.h. ich hab den Turbo-Herdenschützer zu Hause sitzen.
Ich glaub, Du musst mir nichts über schwierige Hunde erzählen.
Und trotzdem mag ich lieber Menschen, die anders an das Thema Hund rangehen, wie ein Bloch... Zeigt mir doch sein Umweg über die Dominanz, dass er ein Weltbild hat, das meinem Weltbild nicht entspricht.
Und Udo finde ich interessant, gehe auch gerne auf Vorträge. Allerdings relativiere ich die Aussagen zu den Hunden, weil er mit keinen zusammenlebt.
Ich halt mich ganz gerne an Ute Blaschke-Berthold, weil sie sich auf wissenschaftlichem Niveau bewegt, ohne die Umwege über die Dominanz gegangen zu sein.
Ob ich dadurch zum Bloch mitreden kann, dass ist mir reichlich egal, weil es ja nur eine Interpretation von Dir ist, dass man ihn persönlich kennen muss, um eine Aussage zu treffen. Ich treff die auch aus dem, was ich über ihn lese, höre und sehe...
Leinen-Freak
Nööööööö Diala, hab ja geschrieben oder man lässt es gleich weg ;o)
TSCHÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜSS
akbash
| Zitat: |
Original von manurtb
Ich glaub, Du musst mir nichts über schwierige Hunde erzählen.
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Hab ich dir etwas über schwierige Hunde erzählt?