tazi
Ich habe folgendes Problem.Meine Peppina ist ja ein sehr sehr sehr menschenfreundlicher Hund aber ehrlich manchmal geht sie mir auf die Socken (nein eher meine Eltern).
Es klingelt Hund geht auf seinen Platz und bellt, soweit für mich okay. Lasse ich den Besuch rein, geht es los, durch die Beine, freu freu freu. Die Besucher streicheln sie, reden mit Ihr. Also habe ich absolutes Beachtungsverbot verhängt, Besucher dürfen sie nicht anreden, nicht angcken und nicht ansprechen. Klappt gut innerhalb von Sekunden, legt sie sich auf Ihr Trampolin und Ruhe.
Nur meine Eltern halten sich nicht an das Beachtungsverbot, das ist echt nervig da kann man reden wie ein Bilderbuch. Nun habe ich von Entspannungssignale gehört. Aber wie setzt man diese um?
Hansini
Deine Eltern kannst Du schlecht beeinflussen. Eltern sind zuweilen sehr lernresistent. Sie meinen es halt gut.
Ich würde an dem Hund arbeiten. Sorge dafür, dass der Hund nicht seinen Platz verlässt und dort liegen bleibt. Ich wüsste nicht, was ein Entspannungssignal in dieser Situation bringen sollte.
Hunde sind deutlich leichter zu erziehen als Eltern.
joki
| Zitat: |
Original von Hansini
........... Ich wüsste nicht, was ein Entspannungssignal in dieser Situation bringen sollte. ............ |
Ein Entspannungssignal - egal in welcher Form - kann da sehr viel bringen.
Der Joker darf sich über Besuch freuen, aber nicht überdrehen.
Das bekommt dem Besuch dann nicht.
Also hört er während er da rumzappelt öfters mal ein "eeeeeeaaaaaaaaaasyyyyyyyyy", ich halt ihn zwischendurch mal für ein paar Sekunden fest und wenn er sich mM nach genug gefreut hat, bekommt er sein Dufti-Tuch um und dann ist auch Ruhe.
@ tazi
Bemühe doch einfach mal die Suche hier.
Da solltest du so einiges finden über Aufbau und Anwendung von konditionierter Entspannung.
vg
anja
Hansini
Da es sich um einen ausgebildeten Rettungshund mit sehr gutem Grundgehorsam handelt, ist doch der einfachere Weg, sich dieses zu nutze zu machen und den Hund auf der Decke abliegen zu lassen bis sich der Hund entspannt hat und die Situation ruhiger geworden ist.
Soweit ich weiss, wird bei Rettungshunden Steadyness absolut gefordert. Lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.
claudiaspike
Wenn ein Hund aus Gehorsam auf einer Decke liegt, heisst das nicht, dass er eine entspannte innere Grundhaltung hat. Ausserdem muss man das Verhalten: Auf der Decke abliegen, nicht nur für den Einsatz draussen, sondern auch drinnen trainieren, sonst generalisiert der Hund das nicht auf die Wohnung.
Ein Entspannungssignal (Wort, Tuch, Duft, o.ä.) verändert, wenn es gut konditioniert wurde, den inneren Zustand des Hundes. Von Erregung hin zu Entspannung. Der Hund liegt dann z.B. nicht mehr gespannt wie ein Flitzebogen auf seiner Decke weil gleich der Einsatzbefehl kommt, sondern wirklich entspannt, wenn z.B. die Decke mit Entspannung verknüpft wurde vorher.
Liebe Grüße
Claudia + Spike
Dahra
Ich arbeite halt lieber an der emotionalen Grundlage von Verhalten, als dass ich den Hund einfach durch Gehorsam dazu bringe mich nicht mehr zu nerven. Deshalb Entspannungstraining. Weil die Frage immer wieder auftaucht, hab ich nochmal alles in einem Faden zusammengefasst:
Entspannungstraining.
claudiaspike
Hallo Maria,
eine supertolle Zusammenstellung ist das!
Liebe Grüße
Claudia + Spike