Hansini
Hallo,
ich habe mal eine Frage. Dazu muss ich etwas ausholen.
Wir haben einen Bekannten, den wir früher regelmäßig mitsamt seinem PRT Herbie getroffen haben. Wir gingen in einer relativ großen Gruppe. Zweimal ging es immer gut beim dritten mal hatten Felix und Herbie sich in schöner Regelmäßigkeit in der Wolle. Die Keilereien hörten sich heftig an und dauerten eine Weile. Allerdings kam es nie zu ernsthaften Verletzungen. Herbie hatte einmal einen Cut im Ohr, sonst war nix. Das passierte wirklich regelmäßig.
Ein Hundetrainer, der (als Privatperson) oft mit seinen Hunden mitging meinte, dass es sich um einen Rangordnungskampf von zwei sehr ähnlichen Hunden handeln würde. Beide körperlich gleich stark und Charakterlich ähnlich selbstbewusst. Felix war damals fünf Jahre alt, Herbie drei Jahre alt.
Irgendwann spielte Michael, der Halter von Herbie, mit dem Gedanken Herbie abzugeben, weil seine Frau Vollzeit arbeiten wollte und die Zeit fehlte. Mein erster Gedanke war, dass ich Herbie dann aufnehmen wollte. Der Hundetrainer schlug die Hände über dem Kopf zusammen und meinte, dass das eine vollkommen unsinnige Idee wäre. Beide wären sich zu ähnlich. Beide Hunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb, beide Hunde mit der Neigung zu dominantem Verhalten in vielen Situationen, beide Hunde bei der kleinsten Provokation durch andere Rüden in Torpedoabschusstellung, beide mit ausgeprägtem eigenen Willen. Zudem wäre die Rangordnung nicht geklärt und würde auch kaum geklärt werden, weil beide nicht dazu neigen würden sich unterzuordnen. Eine Haltung dieser beider Rüden zusammen sollte sich niemand antun.
Es ist nie dazu gekommen, weil die Frau von Michael zum Glück doch nicht Vollzeit arbeiten gegangen ist.
Wie seht Ihr das? Wäre das Halten von zwei so ähnlichen Rüden, schwierigen Charaktären möglich gewesen? Wäre es sehr schwierig gewesen? Sollte man eher sehr unterschiedliche Hunde in Gruppen halten?
ich habe mal eine Frage. Dazu muss ich etwas ausholen.
Wir haben einen Bekannten, den wir früher regelmäßig mitsamt seinem PRT Herbie getroffen haben. Wir gingen in einer relativ großen Gruppe. Zweimal ging es immer gut beim dritten mal hatten Felix und Herbie sich in schöner Regelmäßigkeit in der Wolle. Die Keilereien hörten sich heftig an und dauerten eine Weile. Allerdings kam es nie zu ernsthaften Verletzungen. Herbie hatte einmal einen Cut im Ohr, sonst war nix. Das passierte wirklich regelmäßig.
Ein Hundetrainer, der (als Privatperson) oft mit seinen Hunden mitging meinte, dass es sich um einen Rangordnungskampf von zwei sehr ähnlichen Hunden handeln würde. Beide körperlich gleich stark und Charakterlich ähnlich selbstbewusst. Felix war damals fünf Jahre alt, Herbie drei Jahre alt.
Irgendwann spielte Michael, der Halter von Herbie, mit dem Gedanken Herbie abzugeben, weil seine Frau Vollzeit arbeiten wollte und die Zeit fehlte. Mein erster Gedanke war, dass ich Herbie dann aufnehmen wollte. Der Hundetrainer schlug die Hände über dem Kopf zusammen und meinte, dass das eine vollkommen unsinnige Idee wäre. Beide wären sich zu ähnlich. Beide Hunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb, beide Hunde mit der Neigung zu dominantem Verhalten in vielen Situationen, beide Hunde bei der kleinsten Provokation durch andere Rüden in Torpedoabschusstellung, beide mit ausgeprägtem eigenen Willen. Zudem wäre die Rangordnung nicht geklärt und würde auch kaum geklärt werden, weil beide nicht dazu neigen würden sich unterzuordnen. Eine Haltung dieser beider Rüden zusammen sollte sich niemand antun.
Es ist nie dazu gekommen, weil die Frau von Michael zum Glück doch nicht Vollzeit arbeiten gegangen ist.
Wie seht Ihr das? Wäre das Halten von zwei so ähnlichen Rüden, schwierigen Charaktären möglich gewesen? Wäre es sehr schwierig gewesen? Sollte man eher sehr unterschiedliche Hunde in Gruppen halten?